Ahmad Tea Grüner Tee 100 Teebeutel 200g – milder Grüntee
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Ahmad Tea Earl Grey 100 Teebeutel 200g – Schwarztee mit Bergamotte
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Ahmad Tea Ceylon 500g – loser Schwarztee aus Sri Lanka
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Ahmad Tea Special Blend 500g – lose Schwarztee-Mischung
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Ahmad Tea Earl Grey 500g – loser Schwarztee mit Bergamotte
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Ahmad Tea English Breakfast 500g – kräftiger loser Schwarztee
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Ahmad Tea Earl Grey 600g – loser Schwarztee mit Bergamotte
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Ahmad Tea English Tea No.1 110 Teebeutel 220g – Schwarztee Bergamotte
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Ahmad Tea Ceylon 100 Teebeutel 200g – Schwarztee aus Sri Lanka
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Ahmad Tea ist in iranischen Haushalten eine feste Größe – und zugleich eine Marke, deren Herkunft häufig missverstanden wird.

Eine britische Marke mit persischen Wurzeln

Ahmad Tea ist ein britisches Familienunternehmen, 1986 in England gegründet und bis heute in Familienbesitz. Die Familie Afshar handelte allerdings bereits seit den 1950er-Jahren in Iran mit Tee – daher die persische Verbindung und die enorme Bekanntheit der Marke im Iran und im Nahen Osten.

Der Tee selbst stammt überwiegend aus Sri Lanka (Ceylon), teils aus Indien und Kenia. Gemischt und verpackt wird in England.

Das ist keine Kritik, sondern eine Einordnung: Wer „iranischen Tee“ im Sinne von in Iran angebautem Tee sucht, findet den in den Gilan-Sorten. Wer den Tee sucht, den man in Iran trinkt, landet fast zwangsläufig bei Ahmad.

Die Sorten

Earl Grey Schwarztee mit Bergamotte – die mit Abstand beliebteste Sorte in Iran
Cardamom mit Kardamom; in Iran und am Golf sehr verbreitet
Ceylon reiner Schwarztee ohne Aroma, kräftig
English Breakfast malzig und kräftig, gut mit Milch
Special Blend ausgewogene Mischung für den ganzen Tag
Grüner Tee milder, im Sommer beliebt

Erhältlich als lose Ware (500 g und 600 g) und als Teebeutel (100 Stück).

Lose oder Teebeutel?

Für persischen Tee sind lose Blätter die richtige Wahl. Der Grund ist die Zubereitungsart: Persischer Tee wird als Konzentrat aufgebrüht und beim Servieren mit heißem Wasser verdünnt. Das funktioniert mit Beuteln nicht – sie sind auf eine Tasse ausgelegt.

Teebeutel sind praktisch fürs Büro oder unterwegs. Zu Hause, mit Samowar oder zweiteiligem Kannensatz, gewinnt loser Tee deutlich.

Persischer Tee richtig zubereitet

1. Die Kanne mit heißem Wasser ausspülen und vorwärmen.

2. Zwei bis drei Teelöffel losen Tee in die obere Kanne geben, mit kochendem Wasser aufgießen.

3. Die obere Kanne auf die untere mit heißem Wasser setzen – der Tee zieht durch den aufsteigenden Dampf, ohne weiterzukochen. 10 bis 15 Minuten.

4. Zum Servieren etwas Konzentrat ins Glas geben und mit heißem Wasser auffüllen. Jeder bestimmt selbst: kamrang (hell) oder porrang (dunkel).

Wichtig: Persischer Tee wird nicht gesüßt. Stattdessen nimmt man ein Stück Nabat oder Würfelzucker zwischen die Zähne und trinkt hindurch. Und serviert wird in Gläsern (estekan), nicht in Tassen – die Farbe gehört zum Genuss.

Warum wird mein Tee bitter?

Der häufigste Fehler ist, die Kanne direkt auf die Flamme zu stellen. Tee darf ziehen, aber nicht kochen – sonst lösen sich zu viele Gerbstoffe und er wird bitter und stumpf.

Zweiter Punkt: Konzentrat, das stundenlang steht, wird ebenfalls bitter. In Iran wird deshalb mehrmals am Tag frisch aufgebrüht.

Lagerung

Luftdicht, dunkel und getrennt von Gewürzen – Tee nimmt fremde Gerüche schnell an. Geöffnete Packungen am besten in eine Blechdose umfüllen. So bleibt das Aroma etwa ein Jahr erhalten.

Häufige Fragen

Ist Ahmad Tea eine iranische Marke?

Nein – Ahmad Tea ist ein britisches Familienunternehmen, gegründet 1986 in England. Die Gründerfamilie handelte allerdings seit den 1950er-Jahren in Iran mit Tee, weshalb die Marke dort sehr bekannt ist.

Welche Sorte trinkt man in Iran am liebsten?

Earl Grey mit Bergamotte, gefolgt von Kardamom-Tee.

Lose oder Teebeutel?

Für die persische Zubereitung als Konzentrat unbedingt lose Blätter. Teebeutel eignen sich für einzelne Tassen.

Warum wird mein persischer Tee bitter?

Weil er gekocht statt gezogen hat, oder weil das Konzentrat zu lange stand. Tee zieht über Dampf, nicht auf der Flamme.

Wie süßt man persischen Tee?

Gar nicht – man nimmt ein Stück Nabat oder Würfelzucker zwischen die Zähne und trinkt hindurch.

Wie lange ist Tee haltbar?

Luftdicht und dunkel gelagert etwa ein Jahr ohne nennenswerten Aromaverlust.

Passend dazu: alle Teesorten, Nabat & Kandiszucker und Gebäck zum Tee. Mehr zur Teekultur im Blog.