مرتب سازی بر اساس:
3,69 €
2,99 €
3,94 €
3,49 €
2,99 €
3,99 €
3,10 €
3,49 €
3,49 €
3,99 €
3,99 €
3,69 €
3,99 €
توصیههای بیشتر برای شما
1&1 – auf Persisch Yekoyek (یکویک) – gehört zu den bekanntesten Lebensmittelmarken Irans. Das Sortiment ist ungewöhnlich breit: eingelegtes Gemüse, Marmeladen, Tomatenmark, Fruchtsirupe und Pflanzendestillate. In iranischen Haushalten steht fast immer irgendetwas von 1&1 im Schrank.
Bei Haftsin sind rund 18 Artikel der Marke gelistet.
Die Produktgruppen
Destillate – Aragh
Der vielleicht ungewohnteste Teil für deutsche Küchen, in Iran aber alltäglich. Pflanzendestillate werden durch Wasserdampf gewonnen, sind alkoholfrei und werden getrunken, in Speisen gegeben oder verdünnt als Erfrischung serviert.
- Golab (Rosenwasser) – für Süßspeisen, Tee und Marmeladen
- Aragh-e Nana (Minzwasser) – traditionell bei Magenbeschwerden, aber vor allem als Getränk
Ein Esslöffel Golab reicht für eine ganze Schüssel Sholeh Zard – sie sind deutlich intensiver, als man denkt. Alle Sorten: Rosenwasser & Destillate.
Marmeladen – Morabba
Persische Marmelade unterscheidet sich von deutscher Konfitüre: Die Früchte bleiben ganz oder in großen Stücken, der Sirup ist klar statt geliert, und häufig kommt Rosenwasser oder Kardamom dazu.
Typisch für 1&1 sind Morabba Baleng (Zitronatzitrone), Morabba Havij (Karotte) und Morabba Beh (Quitte) – Sorten, die es in deutschen Supermärkten praktisch nicht gibt. Gegessen werden sie zum Frühstück mit Fladenbrot, Butter und einem Glas Tee.
Übersicht: Morabba.
Eingelegtes Gemüse
Torshi Makhlut als gemischte Variante und Torshi Bandari, die schärfere Version aus Südiran, dazu Khiarshoor in mehreren Größen – bis zum 1,5-kg-Glas für Familien.
Mehr dazu: Torshi und Khiarshoor.
Pasten und Säfte
Tomatenmark (Rob-e Gojeh) – in der persischen Küche unverzichtbar, weil fast jeder Khoresh damit beginnt. Granatapfelsirup (Rob-e Anar) für Fesenjan. Und Ab Limoo, Limettensaft, der in Iran häufiger verwendet wird als Zitrone.
Dazu Sos Gojeh, eine Tomatensauce, und fertige Bohnengerichte in Tomatensauce.
Siehe auch: Granatapfelmark.
Rob-e Gojeh ist nicht Tomatenmark aus dem Supermarkt
Ein Punkt, der oft übersehen wird: Iranisches Tomatenmark ist meist weniger stark konzentriert als deutsches dreifachkonzentriertes Mark, dafür aber deutlich fruchtiger und weniger sauer.
Wenn ein Rezept zwei Esslöffel Rob-e Gojeh verlangt und man deutsches Tomatenmark nimmt, wird das Gericht schnell zu säuerlich. Umgekehrt gilt: Mit Rob-e Gojeh darf man großzügiger sein.
Wichtig ist auch der Arbeitsschritt: Tomatenmark wird in Iran immer kurz mitgeröstet, bevor Flüssigkeit dazukommt. Das nimmt die Säure und vertieft die Farbe.
Lagerung
Marmeladen und eingelegtes Gemüse gehören nach dem Öffnen in den Kühlschrank. Tomatenmark hält sich länger, wenn man die Oberfläche mit etwas Öl bedeckt – das verhindert Schimmel.
Destillate wie Golab und Aragh-e Nana bleiben kühl und dunkel gelagert lange haltbar, verlieren im Licht aber ihr Aroma.
Häufige Fragen
Was bedeutet 1&1 beziehungsweise Yekoyek?
Yek-o-yek heißt auf Persisch wörtlich „eins und eins“. Es ist der Markenname eines der bekanntesten iranischen Lebensmittelhersteller.
Was ist Aragh?
Ein alkoholfreies Pflanzendestillat, gewonnen durch Wasserdampf. Bekannt sind Rosenwasser (Golab), Minzwasser und Kardamomwasser.
Wofür verwendet man Rosenwasser?
Für Süßspeisen wie Sholeh Zard und Halva, in Marmeladen, im Tee und in Gebäck. Ein bis zwei Esslöffel reichen für die meisten Rezepte.
Ist iranisches Tomatenmark anders?
Ja – es ist meist weniger konzentriert, fruchtiger und weniger sauer als deutsches dreifachkonzentriertes Mark. Man kann großzügiger dosieren.
Wie unterscheidet sich persische Marmelade?
Die Früchte bleiben ganz oder in großen Stücken, der Sirup ist klar statt geliert, und oft kommt Rosenwasser oder Kardamom dazu.
Welche Sorten gibt es nur in der persischen Küche?
Zum Beispiel Morabba Baleng aus Zitronatzitrone, Morabba Bahar Narenj aus Orangenblüten und Morabba Havij aus Karotten.
Passend dazu: Konserven & Eingelegtes, persischer Tee und das Lebensmittel-Lexikon.